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Pflege

Klinische Studien Beweisen

Dexeryl® Pflegecreme

Basispflege  –  Medizinprodukt 
Dexeryl® Pflegecreme 500 g Pumpspender
Auch erhältlich als 250 g Packungsgröße oder 50 g Reisegröße

Hergestellt in Frankreich

  • Bei sehr trockener Haut und Neurodermitis

  • Schützt vor Austrocknung

  • Beruhigt den Juckreiz (1)

  • Lässt sich leicht verteilen und zieht schnell ein.

  • Ab Geburt

Dexeryl® Pflegecreme ist ein Medizinprodukt, speziell entwickelt für die Basistherapie bei sehr trockener Haut und Neurodermitis. Die wirksame und zugleich verträgliche Rezeptur sorgt dafür, dass Dexeryl® für jeden in der Familie geeignet ist.

Dank seiner neuen, verbesserten Rezeptur versorgt Dexeryl® Pflegecreme die Haut effektiv mit Feuchtigkeit und regeneriert zuverlässig betroffene Hautstellen. Für Gesicht und Körper auch bei empfindlicher Haut. Für eine ganzheitliche, spürbare Entspannung der Haut.  

Dexeryl® Pflegecreme ist wegen seiner hohen Verträglichkeit bereits ab Geburt anwendbar – und so auch für die Pflege  empfindlicher Baby- und Kinderhaut geeignet.

Einfach in der Anwendung

Nutzen Sie vor der Pflege ein Reinigungsprodukt, das Ihre Haut nicht zusätzlich austrocknet und speziell für sehr trockene Haut oder Neurodermitis geeignet ist.

Tragen Sie die Pflegecreme dünn auf der gereinigten, trockenen Haut auf – je nach Bedarf 1 bis 2 Mal oder bis zu 6 Mal täglich.

Zur äußeren Anwendung

Säuglinge und Kleinkinder
Bereits ab Geburt
Gesicht und Körper

Packungsbeilage

Wirksame Inhaltsstoffe:

  • Glycerin: verbessert die Hautfeuchtigkeit 
  • Vaseline und flüssiges Paraffin: stellen die Hautbarriere wieder her

Was Dexeryl® Pflegecreme enthält

Glycerin, Vaseline, flüssiges Paraffin, Glycerolmonostearat, Stearinsäure, Dimethicon,  Macrogol 600, Trolamin, Acrylamid/Acryloyldimethyltaurat Copolymer, Isohexadecan, Polysorbat, Pentylenglykol, Ethylhexylglycerin, Carbomer, gereinigtes Wasser.

Wofür Dexeryl® Pflegecreme angewendet wird

Schützende Hautpflegecreme zur Behandlung der Anzeichen und Symptome von Hauttrockenheit (Xerosis), insbesondere bei verschiedenen Hauterkrankungen (z. B. Neurodermitis, Ichthyose,…) und durch Strahlentherapie induzierte Erytheme. Ab Geburt.

Wie Dexeryl® Pflegecreme wirkt

Dexeryl® Pflegecreme wurde für die Behandlung der Anzeichen und Symptome von sehr trockener
 Haut und Neurodermitis entwickelt. 

  • Filmbildende Wirkung: Vaseline und flüssiges Paraffin bilden einen Film, der
    • Verlust von Feuchtigkeit aus der Haut physikalisch verhindert und damit der Austrocknung vorbeugt
    • und gegen äußere Einflüsse schützt.
  • Feuchtigkeitsspendende Wirkung: Zusätzlich erhält der Wirkstoff Glycerin das 
    Gleichgewicht der Feuchtigkeit in der Haut.

Dank der speziellen Formulierung verringert Dexeryl® Pflegecreme Hautreizungen und beugt ihnen vor.

Wie Dexeryl® Pflegecreme anzuwenden ist

Tragen Sie die Pflegecreme ein- bis zweimal täglich dünn auf die betroffenen Hautpartien auf oder bei Bedarf auch häufiger, aber nicht mehr als sechsmal pro Tag.
Verschließen Sie die Tube nach jedem Gebrauch sorgfältig.
Nur zur äußerlichen Anwendung.

Wann Dexeryl® Pflegecreme nicht angewendet werden darf

Dexeryl® möglichst nicht bei Überempfindlichkeit (Allergie) gegen einen der Bestandteile der Pflegecreme oder gleichzeitig mit anderen äußerlich aufzutragenden Produkten anwenden, da hierzu keine Erfahrungen vorliegen. Wenn Sie sich nicht sicher sind, bitten Sie Ihren Arzt um Rat. Warnhinweise und besondere Hinweise für die Anwendung:

  • Nicht auf Wunden, Schleimhäute und Augen auftragen.
  • Nicht schlucken.
  • Dexeryl® für Kinder unzugänglich aufbewahren.
  • Nicht verwenden, wenn die Verpackung beschädigt ist.

Informieren Sie Ihren Arzt über unerwünschte Nebenwirkungen. Wenn Sie Grund zu der Annahme haben, dass ein schwerwiegender Vorfall im Zusammenhang mit der Verwendung dieses Produkts aufgetreten ist, melden Sie dies Ihrer nationalen Behörde und dem Hersteller. Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die Aufbewahrung:
Nicht über 30° C lagern. Sie dürfen Dexeryl® nach dem auf dem Pumpspender oder der Tube angegebenen Verfallsdatum nicht mehr verwenden. Nach dem Öffnen innerhalb von 6 Monaten verbrauchen.
Jahr der CE-Kennzeichnung: 2018. Letzte Überarbeitung der Gebrauchsinformation: 03/2021

Rezeptur

Mit doppeltem Effekt

OPTIMAL FÜR VIELVERWENDER
FEUCHTIGKEIT Glycerin 15 %

VERBESSERT DIE 
HAUTFEUCHTIGKEIT
(2)
für mindestens 12 h

SCHUTZBARRIERE Vaseline 8 % Flüssiges Paraffin 2 %

STELLEN DIE HAUTBARRIERE 
WIEDER HER
(2)
zum Schutz vor weiterer 
Austrocknung für 8 h

Inhaltsstoffe nach Arzneimittelstandard

Die Qualität und Reinheit unserer Inhaltsstoffe wird speziell gemäß dem Europäischen Arzneibuch überwacht, einer Sammlung von Standards, die die Qualität der in medizinischen Behandlungen verwendeten Substanzen sicherstellen.

Dexeryl® Duschcreme 500 ml

Dexeryl® Duschcreme – Kosmetikprodukt

500 ml Pumpspender
Auch erhältlich als 200 ml Packungsgröße

Hergestellt in Frankreich

Dexeryl® Duschcreme ist speziell entwickelt für die tägliche, sanfte Reinigung von sehr trockener oder neurodermitischer Haut. Es stärkt die natürliche Schutzbarriere, schützt vor weiterer Austrocknung und versorgt langanhaltend mit Feuchtigkeit. Für eine angenehme Entspannung der strapazierten Haut.

  • Verbessert die Hautelastizität
  • Schafft ein angenehmes Hautgefühl
  • Bereits ab Geburt anwendbar.
  • Seifenfrei, ohne Duft- und Farbstoffe
  • Physiologischer pH-Wert

Die Duschcreme basiert auf sorgfältig ausgewählten Komponenten, um die Haut vor der Austrocknung zu schützen.
Sie bildet einen zarten Schaum auf der Haut und lässt sich leicht abspülen.

Einfach in der Anwendung

Tragen Sie die Duschcreme auf die nasse Haut auf. Danach gründlich abspülen und die Haut sanft abtrocknen. Im Anschluss an die Reinigung: 
Versorgen Sie Ihre Haut mit der täglichen Basispflege.

Zusammensetzung

Wirksame Inhaltsstoffe:

  • Glycerin: versorgt die Haut mit Feuchtigkeit
  • Vaseline und flüssiges Paraffin: bilden eine anhaltende Schutzschicht auf der Haut

WATER (AQUA). GLYCERIN. CETEARETH-60 MYRISTYL GLYCOL. COCO-GLUCOSIDE. ZINC COCETH SULFATE. SODIUM COCOAMPHOACETATE. POLYSORBATE 20. BENZOIC ACID. BHT. CITRIC ACID. DISODIUM LAURETH SULFOSUCCINATE. GLYCERYL OLEATE. HYDROGENATED VEGETABLE GLYCERIDES CITRATE. LAURETH-3. MALEIC ACID. MICROCRYSTALLINE WAX (CERA MICROCRISTALLINA). MINERAL OIL (PARAFFINUM LIQUIDUM). PARAFFIN. SODIUM BENZOATE. SODIUM CHLORIDE. SODIUM HYDROXIDE. STYRENE/ACRYLATES COPOLYMER. TOCOPHEROL. XANTHAN GUM

Neurodermitis, auch als atopische Dermatitis oder atopisches Ekzem bezeichnet. 1, 2, 3, 4, 5, 6

Ekzeme, Trockenheit, Juckreiz, Rötung, Schübe, Hautpathologie, häufig bei Kindern, entzündliche Läsionen

Atopische Dermatitis

Definition

Neurodermitis ist eine chronisch-entzündliche Hauterkrankung, die in Schüben verläuft.

Symptome

Typische Merkmale sind eine permanent sehr trockene Haut und rote Plaques, die mit starkem Juckreiz einhergehen. Diese können den Schlaf stören und haben so einen starken Einfluss auf die Lebensqualität der Patienten und ihrer Familie.

Häufigkeit

Neurodermitis betrifft hauptsächlich Kleinkinder vor dem 2. Lebensjahr. In der Regel verschwindet die Erkrankung vor dem Erwachsenenalter, doch in etwa 20 % der Fälle bleibt sie bestehen(3). In den Industrieländern sind aktuell etwa 15 % Kinder (4) und bis zu 5 % Erwachsene (3) betroffen.

Ursache

Neurodermitis  ist eine vielschichtige Erkrankung: Sie ist hauptsächlich auf eine Störung der Immunreaktion und der Hautbarriere zurückzuführen (6). Außerdem spielt die Vererbung eine wichtige Rolle: So liegt das Erkrankungsrisiko eines Kindes bei schätzungsweise 25 %, wenn ein Elternteil betroffen ist. Dieses Risiko steigt auf 50 %, wenn beide Elternteile an Neurodermitis leiden. (2). Auch Umweltfaktoren wie Ernährung, Hautkontakte, klimatische Bedingungen oder Umweltverschmutzung spielen eine Rolle. 

Behandlung und Pflege

Dauerhafte Basistherapie:
Allergene und Trigger-Faktoren vermeiden. Haut schützen und Barrierefunktion stärken. Das Eindringen äußerer Einflüsse verhindern und den Wasserverlust reduzieren, der für die Trockenheit verantwortlich ist (angepasste Hygiene, lang anhaltend wirkende Pflegeprodukte (Emollienzien).
In akuten Schubphasen:
Um die Entzündung zu kontrollieren, werden topische Produkte (z. B. Kortikosteroide) für kurze Zeit auf die entzündeten Bereiche aufgetragen.

Mehr Informationen finden Sie hier: https://www.fondationeczema.org/

1. Wollenberg et al; Consensus-based European guidelines for treatment of atopic eczema (atopic dermatitis) in adults and children: part I. J Eur Acad Dermatol Venereol. 2018 May;32(5):657-682. doi: 10.1111/jdv.14891
2. Thomsen, S. F. (2015). Epidemiology and natural history of atopic diseases. European Clinical Respiratory Journal, 2(1), 24642. https://doi.org/10.3402/ecrj.v2.24642
3. Barbarot, S., Auziere, S., Gadkari, A., Girolomoni, G., Puig, L., Simpson, E. L., Margolis, D. J., Bruin‐Weller, M., & Eckert, L. (2018). Epidemiology of atopic dermatitis in adults : Results from an international survey. Allergy, 73(6), 1284‑1293. https://doi.org/10.1111/all.13401
4. G.S. Tiplica, F. Boralevi, P. Konno, L. Malinauskiene, A. Kaszuba,C. Laurens, M. Saint-Aroman, A. Delarue. The regular use of an emollient improves symptoms of atopic dermatitis in children: a randomized controlled study. J Eur Acad Dermatol Venereol, 2018; DOI : 10.1111/jdv.14849
5. Boralevi F., Saint Aroman M., Delarue A., Raudsepp H., Kaszuba A., Bylaite M., Tiplica GS. Long-term emollient therapy improves xerosis in children with atopic dermatitis. J Eur Acad Dermatol Venereol. 2014; 28(11): 1456-62.
6. Hello M et al. Dermatite atopique de l’adulte. Rev Med Interne. 2016 Feb;37(2):91-99

Ichthyose 1, 2, 3, 4 

Vererbte Störung der Haut, selten, genetisch, chronisch, trocken, rau, „Krokodilshaut", abgestorbene Hautzellen, trockene Schuppen 

Ichthyose

Definition

Ichthyosen sind Hauterkrankungen, die auf verschiedene Gendefekte zurückzuführen sind, die Einfluss auf die Struktur oder die Funktion der Haut haben.

Symptome

Gekennzeichnet ist die Erkrankung durch eine sehr trockene, raue Haut mit schuppigem Aussehen. Betroffene sind vor allem Rumpf und Gliedmaßen.

Häufigkeit

Es gibt mindestens 50 verschiedene Arten von Ichthyosen (4). Die meisten Patienten haben eine leichte bis mittelschwere Ichthyose (<1 % der Allgemeinbevölkerung). Ichthyosis vulgaris ist die häufigste, sie betrifft einen von 300 Menschen und ist auch die Form mit dem geringsten Schweregrad.

Ursache

Die Erkrankung ist auf eine genetische Störung zurückzuführen, tritt in der Regel bei oder unmittelbar nach der Geburt auf und bleibt ein Leben lang (4). Je nach betroffenem Gen können Schweregrad und klinische Erscheinungsform der Krankheit variieren.

Behandlung und Pflege

Bisher gibt es keine wirksame Behandlung für diese Krankheit, sondern nur symptomatische Behandlungen. Sie zielen darauf ab, die Rauheit (Schuppen) und Trockenheit der Haut zu verringern und das Wohlbefinden der Patienten zu verbessern. Die Basistherapie basiert auf der täglichen Anwendung von Emollienzien (Pflegeprodukten), die der sehr trockenen Haut Feuchtigkeit spenden und sie stärken. Zum Teil auch in Kombination mit keratolytischen Wirkstoffen, um das Ablösen der Schuppen zu fördern. 

1. Accueil | Association Ichtyose France. (2012). AssoConnect. https://www.ichtyose.fr/page/248889-accueil
2. Blanchet-Bardon C., Tadini G., Machado Matos M., Delarue A. Association of glycerol and paraffin in the treatment of ichthyosis in children: an international, multicentric, randomized, controlled, double-blind study. J Eur AcadDermatol Venereol. 2012; 26(8):1014-9
3. Takeichi, T., & Akiyama, M. (2016). Inherited ichthyosis : Non-syndromic forms. The Journal of Dermatology, 43(3), 242‑251. https://doi.org/10.1111/1346-8138.13243
4. Vahlquist, A., & Törmä, H. (2020). Ichthyosis : A Road Model for Skin Research. Acta Dermato Venereologica, 100(7), adv00097-206. https://doi.org/10.2340/00015555-3433

Diabetische Fußtrockenheit 1, 2, 3, 4, 5, 6

Trockene Haut, Diabetes, Juckreiz, Rötung, verdickte Haut, Risse, Hautbeschwerden

Diabetische Fußtrockenheit

Definition

Trockenheit ist eine typische Begleiterscheinung von Diabetes mellitus. Zusätzlich zur Hauttrockenheit kann ein diabetischer Fuß Gefäßstörungen, Empfindungsstörungen und andere Hauterscheinungen wie Krusten, Risse oder Geschwüre aufweisen.

Symptome

Charakteristisch sind eine trockene Haut und verschiedene Beschwerden wie Spannungsgefühle und Juckreiz. Xerose (Hauttrockenheit) ist die früheste und häufigste Begleiterscheinung von Diabetes und betrifft hauptsächlich die Füße (7, 8). Unbehandelt trägt sie zum Auftreten von verdickten Hautstellen und Rissen bei. Diese wiederum können die Entstehung von Infektionen begünstigen.

Häufigkeit

Unter Fußtrockenheit – mit oder ohne Risse –  leiden etwa 82 % der Diabetiker (4).

Ursache

Grundsätzlich ist der Fuß weniger gut mit Feuchtigkeit versorgt. Die bei Diabetikern typischen Hautveränderungen sind auf eine veränderte Hautbarrierefunktion zurückzuführen, die mit einer chronischen Überzuckerung einhergeht (1, 8). Tatsächlich treten bei Patienten mit erhöhtem Blutzucker 1,5x häufiger Hautveränderungen auf als bei Patienten mit normalem Blutzucker (6).

Behandlung und Pflege

Die wichtigsten Ansätze sind (5, 6, 8, 9) eine bestmögliche Regulierung der Zuckerkrankheit und damit des Blutzuckerspiegels sowie eine regelmäßige Kontrolle der Durchblutungsstörungen und der Nervensensibilität. Kontrollieren Sie außerdem das Auftreten von Läsionen an den Füßen und entlasten Sie eventuelle Druckstellen, indem Sie Schuhe tragen, die Ihrer Fußform angepasst sind. Indem Sie die Haut regelmäßig mit Emollienzien pflegen, können Sie die Bildung von Verhornungen verhindern oder reduzieren.

1. Martini J., Huertas C., Turlier V., Saint-Martory C., Delarue A. Efficacy of an emollient cream in the treatment of xerosis in diabetic foot: a double-blind, randomized, vehicle controlled clinical trial. J Eur Acad Dermatol Venereol 2017. DOI: 10.1111/jdv.14095
2. Parker J, Scharfbillig R, Jones S. Moisturisers for the treatment of foot xerosis: a systematic review. J Foot Ankle Res. 2017;10:9. doi: 10.1186/s13047-017-0190-9
3. Richard, J.-L., & Schuldiner, S. (2008). Épidémiologie du pied diabétique. La Revue de Médecine Interne, 29, S222‑S230. https://doi.org/10.1016/s0248-8663(08)73949-3
4. Bristow I (2013) Emollients in the care of the diabetic foot. The Diabetic Foot Journal 16: 63–6
5. Alavi, Afsaneh & Sibbald, Ronald & Mayer, Dieter & Goodman, Laurie & Botros, Mariam & Armstrong, David & Woo, Kevin & Boeni, Thomas & Ayello, Elizabeth & Kirsner, Robert. (2014). Diabetic foot ulcers Part I. Pathophysiology and prevention. Journal of the American Academy of Dermatology. 70. 1.e1-1.e18. 10.1016/j.jaad.2013.06.055
6. Campos de Macedo, G. M. C., Nunes, S., & Barreto, T. (2016). Skin disorders in diabetes mellitus : an epidemiology and physiopathology review. Diabetology & Metabolic Syndrome, 8(1). https://doi.org/10.1186/s13098-016-0176-y
7. Pavlovic MD, Milenkovic T, Dinic M, Misovic M, Dakovic D, Todorovic S, et al. The prevalence of cutaneous manifestations in young patients with type 1 diabetes. Diabetes Care. 2007;30:1964–7
8. Kirsner RS, Yosipovitch G, Hu S, Andriessen A, Hanft JR, Kim PJ, Lavery L, Meneghini L, Ruotsi LC. Diabetic Skin Changes Can Benefit from Moisturizer and Cleanser Use: A Review. J Drugs Dermatol. 2019 Dec 1;18(12):1211-1217. PMID: 31860208
9. Foot Complications | ADA. (2019). American Diabetes Association. https://www.diabetes.org/diabetes/complications/foot-complications

Altersbedingte Hauttrockenheit 1, 2, 3, 4

Trockenheit, reife Haut, Rauheit, forgeschrittenes Alter, Juckreiz

Altersbedingte Hauttrockenheit

Definition

Bei der altersbedingten Hauttrockenheit handelt es sich um sehr trockene Haut, die bei älteren Menschen aufgrund der natürlichen Hautalterung auftritt.

Symptome

Typischerweise kommt es zu trockener, rauer, rissiger Haut und Schuppung. Juckreiz – vor allem am unteren Teil des Rückens, an Armen und Beinen (4) – tritt bei mehr als 50 % der älteren Betroffenen auf (3). Zum Teil verbunden mit Kratzläsionen, die das Risiko einer Sekundärinfektion mit sich bringen.

Häufigkeit

Über 50 % der 65-Jährigen sind von Hauttrockenheit betroffen. (4)

Ursache

Diese Form der Hauttrockenheit resultiert aus der physiologischen Alterung der obersten Hautschicht (Epidermis) sowie ihrer Schweißdrüsen und aus einer abnehmenden Fettschicht der Hornhaut. Vor allem aufgrund der veränderten Barrierefunktion der Haut, kann die Hauttrockenheit durch Reizfaktoren wie Seifen, Wolle, Antiseptika oder ätzende Produkte und durch Umweltfaktoren (Temperatur, Feuchtigkeit, Winter) verschlimmert werden.

Behandlung und Pflege

Bei altersbedingter Hauttrockenheit basiert die Behandlung auf der Vermeidung von Risikofaktoren: Verzichten Sie beispielsweise auf zu heiße Wasserbäder, hautreizende Seifen, Reinigungsmittel, Schwämme und Peelings. Unterstützend können Sie Ihre sehr trockene Haut außerdem mit feuchtigkeitsspendenden Emollienzen pflegen.

1. Cristaudo A., Francesconi L., AmbrifI M., Frasca M., CavallottI C., Sperduti E. Efficacy of an emollient dermoprotective cream in the treatment of elderly skin affected by xerosis. G Ital Dermatol Venereol. 2015; 150:297-302
2. Lueangarun, S., Soktepy, B., & Tempark, T. (2019). Efficacy of anti‐inflammatory moisturizer vs hydrophilic cream in elderly patients with moderate to severe xerosis : A split site, triple‐blinded, randomized, controlled trial. Journal of Cosmetic Dermatology, 19(6), 1432‑1438. https://doi.org/10.1111/jocd.13183
3. Fourzali, K. M., & Yosipovitch, G. (2019). Management of Itch in the Elderly : A Review. Dermatology and Therapy, 9(4), 639‑653. https://doi.org/10.1007/s13555-019-00326-1
4. Izumi, R., Negi, O., Suzuki, T., Tominaga, M., Kamo, A., Suga, Y., Matsukuma, S., & Takamori, K. (2017). Efficacy of an emollient containing diethylene glycol/dilinoleic acid copolymer for the treatment of dry skin and pruritus in patients with senile xerosis. Journal of Cosmetic Dermatology, 16(4), e37‑e41. https://doi.org/10.1111/jocd.12332

Urämische Xerose 1, 2

Harnstoff, häufige Erkrankung, chronisches Nierenversagen, Dialyse, trockene Haut, raue Haut, Juckreiz, Risse

Urämische Xerose

Definition

Urämische Xerose ist eine häufige chronische dermatologische Begleiterscheinung bei chronischem Nierenversagen, insbesondere bei Patienten, die mit einer Dialyse behandelt werden. 

Symptome

Typisch sind eine trockene, raue, rissige Haut mit Schuppen und starker Juckreiz. Besonders betroffen sind Beine, Rücken, Brust und Hände.

Häufigkeit

Urämische Xerose tritt bei etwa 75 % der Nierendialysepatienten auf. Die Intensität kann leicht (30-40 % der Patienten), mittelschwer (35-50 %) oder schwer (15-30 %) sein (1). In den meisten Fällen verschwindet sie nach einer Nierentransplantation (2).

Ursache

Die Ursache ist noch unbekannt, vermutet wird jedoch, dass mehrere Faktoren eine Rolle spielen: Austrocknung der Haut, Veränderung der Barrierefunktion sowie eine Reizung von außen durch bestimmte Substanzen (z.B. Tenside in Seifen) oder von innen, zum Beispiel durch die Anhäufung von schädlichen Stoffen, die aufgrund der eingeschränkten Nierenfunktion im Körper entstehen (2).

Behandlung und Pflege

Die Behandlung beruht zum einen auf der Optimierung der Dialysebedingungen, aber auch auf der täglichen Anwendung von Emollienzien zur Verbesserung der Symptome. Das Management dieser Begleiterscheinung sollte gleichzeitig von einem Dermatologen und einem Nephrologen durchgeführt werden, um Ihre Lebensqualität als Dialysepatient zu verbessern (3).

1. Balaskas E., Szepietowski J.C., Bessis D., Ioannides D., Ponticelli C., Ghienne C., Taberly A., Dupuy P. Randomized, double-blind study with glycerol and paraffin in uremic xerosis. Clin J Am Soc Nephrol. 2011; 6(4): 748-52
2. Szepietowski, J. C. (2004). Uraemic xerosis. Nephrology Dialysis Transplantation, 19(11), 2709‑2712. https://doi.org/10.1093/ndt/gfh480
3. Dahbi N, Hocar O, Akhdari N, Amal S, Bassit N, Fadili W, et al. Manifestations cutanées chez les hémodialysés chroniques. Nephrol Ther 2014;10:101–5

Radiodermatitis Strahlendermatitis oder Strahlentherapie 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7

Strahlentherapie, Hauttoxizität, Krebs, Strahlung, Erythem, Präventivmaßnahmen...

Radiodermatitis

Definition

Hierbei handelt es sich um eine durch therapeutische Strahlen (Strahlentherapie) verursachte Hauttoxizität, die sich in einer entzündlichen Hautreaktion äußert.  Die Strahlendermatitis kann in 2 Typen unterteilt werden:
- Akut: Die durch die Bestrahlung verursachten Hautveränderungen treten innerhalb von 90 Tagen nach Beginn der Strahlentherapie auf.
- Chronisch: Die Läsionen treten mehr als 90 Tage oder mehrere Monate oder sogar Jahre nach dem Ende der Strahlenbehandlung auf.

Symptome
Symptome

Je nach Stadium der Strahlendermatitis sind die Läsionen erythematös (gerötet), entzündlich und pruriginös (juckend) und können auch trocken oder feucht sein. Diese Läsionen sind oft schmerzhaft und können zu einer bakteriellen Sekundärinfektion führen.

Häufigkeit Radiodermatitis
Häufigkeit Radiodermatitis

Sie ist die häufigste Nebenwirkung der Strahlentherapie. Mindestens 50% der Krebspatienten werden mit Strahlentherapie behandelt und bis zu 95% der Patienten, die eine Strahlentherapie erhalten, entwickeln eine Radiodermatitis.
Am häufigsten sind hierbei Patienten mit Tumoren im Brust-, Hals- oder Kopfbereich, der Lungen und mit Weichteilsarkomen betroffen.

Ursache
Ursache

Die Strahlentherapie zerstört die anvisierten (Krebs-)Zellen, kann aber auch eine Veränderung gesunder Zellen in der Nähe des behandelten Bereichs bewirken.

Behandlung und Pflege
Behandlung und Pflege

Mehrere Risikofaktoren können das Auftreten einer akuten Strahlendermatitis begünstigen und verschlimmern.
Die wichtigsten Punkte zur Abschwächung und Verzögerung des Auftretens von Erythemen (Rötungen) und zur Minderung ihrer Intensität:
- gute Hygiene- und Ernährungsgewohnheiten,
- Hautschutz (Sonnenexposition vermeiden, Sonnenschutz auftragen) und Hautpflege (tägliche Anwendung von Emollienzien),
- und eine schnelle und angemessene dermatologische Behandlung, sobald die ersten Anzeichen auf der Haut auftreten.

 

1. S.Benomara, S.Boutayeb, I.Lalya, H.Errihani, B.Hassam, B.K.El Gueddari. Traitement et prévention des radiodermites aiguës Treatment and prevention of acute radiation dermatitis. Cancer/radiotherapy 14 (2010) 213–216
2. Lacovelli, N. A., Torrente, Y., Ciuffreda, A., Guardamagna, V. A., Gentili, M., Giacomelli, L., & Sacerdote, P. (2020). Topical treatment of radiation-induced dermatitis : current issues and potential solutions. Drugs in Context, 9, 1-13. https://doi.org/10.7573/dic.2020-4-7
3. Leventhal J, Young MR. Radiation Dermatitis: Recognition, Prevention, and Management. Oncology (Williston Park). 2017 Dec 15;31(12):885-7, 894-9. PMID:29297172.
4. Seité, S., Bensadoun, R. J., & Mazer, J. M. (2017). Prevention and treatment of acute and chronic radiodermatitis. Breast Cancer : Targets and Therapy, Volume 9, 551-557. https://doi.org/10.2147/bctt.s149752
5. Spasić, B., Jovanović, M., Golušin, Z., Ivanov, O., & Tešanović, D. š. (2018b). Radiodermatitis - review of treatment options. Serbian Journal of Dermatology and Venereology, 10(3), 71-81. https://doi.org/10.2478/sjdv-2018-0011
6. Bensadoun RJ, Humbert P, Krutman J, Luger T, Triller R, Rougier A, Seite S, Dreno B. Daily baseline skin care in the prevention, treatment, and supportive care of skin toxicity in oncology patients: recommendations from a multinational expert panel. Cancer Manag Res. 2013 Dec 9;5:401- 8. doi:10.2147/CMAR.S52256. PMID: 24353440; PMCID: PMC3862511.
7. Toxicité cutanée radio-induite - AFSOS. (2019, 5 mars). Association Francophone des Soins Oncologiques de Support. https://www.afsos.org/fiche-referentiel/toxicite-cutanee-radio-induite/

Pierre Fabre Unternehmensgruppe

Dexeryl® – wirksame Pflege aus Frankreich

100% Eigenproduktion und 100% Französische Herstellung

Alle Dexeryl®-Produkte werden in den unternehmenseigenen Produktionsstätten der Pierre Fabre Dermo-Kosmetik GmbH hergestellt und verpackt. Dies gewährleistet die 100 %ige Nachvollziehbarkeit der Herstellungsprozesse.

 

Pierre Fabre Unternehmensgruppe
Über Pierre Fabre

Kosmetik, Pierre Fabre ist das weltweit zweitgrößte Dermokosmetik-Unternehmen und der zweitgrößte private, pharmazeutische Konzern Frankreichs. Die Laboratoires Pierre Fabre beschäftigen weltweit mehr als 13.500 Mitarbeiter. 

Die Produkte des Unternehmens sind in allen Bereichen des Gesundheitssektors zu finden, von verschreibungspflichtigen Medikamenten und frei verkäuflichen Arzneimitteln bis hin zur Dermo-Kosmetik. Im Jahr 2017 wendete Pierre Fabre rund 143 Millionen Euro für die Forschung und Entwicklung auf, verteilt auf die Forschungsschwerpunkte Onkologie, Neuropsychiatrie, Gesundheitsvorsorge, Dermatologie und Dermokosmetik.

Das Unternehmen, das im Süden Frankreichs in der Region Okzitanien gegründet wurde und dort immer noch seinen Hauptsitz hat, verfügt heute über Niederlassungen in 45 Ländern, während seine Produkte in über 130 Ländern vertrieben werden.

86 % der Pierre Fabre-Gruppe sind primär im Besitz der Pierre Fabre Stiftung und im Rahmen eines internationalen Mitarbeiterbeteiligungsplans außerdem im Besitz der Mitarbeiter.

Mehr Informationen finden Sie unter www.pierrefabre-dermatologie.de

11 000 Mitarbeiter weltweit
Produkte in über 130 Ländern